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Torhüter gesucht

Die USG ist auf der Suche nach ambitionierten Torhüterinnen und Torhütern! Uns fehlen für die kommende Saison mindestens eine Torhüterin und zwei Torhüter. Nutze deine Chance!

Wir komm´ aus Chemnitz, nich aus Italien..... - USG erkämpft sich den Bezirkspokal

Vor der Saison hätte wohl keiner darauf gewettet, dass zwei Teams aus der 1. Bezirksklasse in diesem Jahr den Bezirkspokalsieger unter sich ausmachen würden. Doch sowohl der ZHC Grubenlampe, als auch die USG Chemnitz setzten sich gegen die starke Konkurrenz durch und trafen am vergangenem Freitag in der Zwickauer Turnhalle Neuplanitz zum dritten Mal in dieser Spielzeit aufeinander. Beide Teams bestritten das Finale mit voller Bank, wobei die USG sich als bunter Mix aus erster und zweiter Mannschaft präsentierte.

Von Beginn an sahen die vielen Zuschauer einen echten Pokalkrimi. Wie schon in den vorhergehenden Begegnungen zwischen den beiden  Bezirksligaaufsteigern bauten die Teams auf ihre starken Abwehrreihen und versuchten Gegenstöße zu laufen. Im Positionsangriff tat man sich auf beiden Seiten dagegen oft sehr schwer.

Während es beim gastgebenden ZHC hauptsächlich Eric Knöfler war, der mit Einzelaktionen zu Torerfolgen kam, hatte die USG in Alexander Greilach ihren Offensiv-Trumpf. In seinem (vermutlich) letztem Pflichtspiel für die Chemnitzer avancierte der "bullige Halbrechte" mit 9 Toren am Ende zum besten Werfer und ließ Abwehr und Torhüter des Gegners häufig alt aussehen.

Nach einem guten Start der USG mit einem 3:0 Lauf fingen sich die Gastgeber schnell und schlossen auf. Hin und wieder gelang es einer der Mannschaften ein bis zwei Tore vorzulegen, doch zumeist war es ein stetes Führungstor-Ausgleich-Wechselspiel. Mit einem knappen 11:10 Vorsprung für die Chemnitzer ging es in die Pause. Trotz der hohen Motivation schien erst jetzt so richtig zu allen Spielern durchzudringen, dass man hier tatsächlich eine Chance auf den Pokalsieg erhielt, sah man sich doch vor der Partie eigentlich als klarer Außenseiter.

Die ersten 24 Minuten der zweiten Hälfte waren mehr oder weniger ein Spiegelbild des ersten Durchganges. Kein einziges Mal gelang es einem der Teams in jener Zeit auf mehr als ein Tor davonzuziehen. Die USG versäumte es mehrfach den Vorsprung zu erhöhen. Die Chancenverwertung insbesondere bei freien Bällen war an diesem Tag das größte Manko, scheiterte man doch sehr häufig an einem gut aufgelegten Sven Zergiebel im ZHC-Tor.

Doch auch der ZHC zeigte immer wieder Schwächen und hielt sich vor allem durch das Herausholen von Siebenmetern im Spiel. Die USG-Defensive um einen überragenden Max Kanter machte es den Gastgebern sehr schwer zu klaren Chancen zu kommen.

Mit der ersten Zwei-Tore Führung des zweiten Durchganges läutete Greilach in der 54. Minute die Schlussphase ein. Doch der ZHC blieb weiter dran und verkürzte zwei Minuten vor Schluss noch einmal auf 24:23.

Die USG ging erneutl durch Krumm mit zwei Toren in Führung ehe es 1 Minute vor Schluss zur vorentscheidenden Szene kam:

Eine schnelle Mitte der Zwickauer unterband Torsten Herzog mit einem Stoppfoul. Das gute Schiedsrichterpaar entschied auf "Rot" für den Chemnitzer Linksaussen und Siebenmeter für den ZHC. Das Duell mit dem Siebenmeterschützen des ZHC konnte USG-Schlussmann Nowacki unter großem Jubel auf der Gästebank für sich entscheiden. Nach dieser Szene war klar: DER POKALSIEGER 2015 würde USG CHEMNITZ heißen. Schlegel erhöhte anschließend sogar noch auf 26:23 ehe der ZHC mit der Schlusssirene den 26:24 Endstand herstellte.

Im Anschluss schaltete das Siegerteam ganz schnell in den Partymodus und feierte den Erfolg ausgiebig mit zahlreichen mitgereisten Fans. Mit diesem Sieg hat die USG sich das Recht erworben nächstes Jahr im Sachsenpokal zu starten und da einen richtigen "Brocken" zu empfangen. Vor allem aber hat sich in der diesjährigen Pokalrunde gezeigt, dass mannschaftlicher und auch mannschaftsübergreifender Zusammenhalt immer noch der beste Zündstoff für den Erfolg ist.

Bedanken möchten wir uns zum Schluss bei den vielen mitgereisten Anhängern, welche den Heimvorteil des ZHC deutlich abgemildert haben. Außerdem gilt unser Dank dem Zwickauer HC Grubenlampe für einen toll organisierten Finaltag. Ein Dank geht auch an den Gegner des ZHC II, mit welchem man in dieser Saison nicht nur drei sehr faire und schöne Spiele bestritt, sondern der auch darauf verzichtete den Kader allzu stark mit Oberligaakteuren zu verstärken und somit für ein faires und spannendes Finale auf Augenhöhe sorgte.

Ein letzter Dank gilt allen Spielern und Mannschaftsverantwortlichen, die auf dem Weg zu diesem Erfolg mitgeholfen haben und ihren Anteil daran hatten.

 

 

Pokalsiegerteam: Funke, Nowacki - Blascik, Böddicker (1), Greilach (9), Herzog (2), Jedicke, Kanter (2), Krumm (5), Onken, M. Schlegel (5), Schuster (3), Staude, Stellmacher

MV: Gräfe, Herold, Hill

 

Siebenmeter: USG: 0/1   ZHC: 5/7

Zeitstrafen: USG: 6 Minuten und eine Disqualifikation     ZHC: 4 Minuten

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