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Torhüter gesucht

Die USG ist auf der Suche nach ambitionierten Torhüterinnen und Torhütern! Uns fehlen für die kommende Saison mindestens eine Torhüterin und zwei Torhüter. Nutze deine Chance!

Tabellen-David gegen -Goliath

Vergangenen Samstag reisten die Damen der USG Chemnitz ins Erzgebirge zum Tabellenführer des HSV 1956 Marienberg II. Unbeeindruckt von der Tabellenausgangslage hatte man sich im Chemnitzer Lager vorgenommen, an das knappe Hinspiel anzuknüpfen und die Partie dieses Mal für sich zu entscheiden.

Die USG legte wie immer eine gute Anfangsphase hin, so dass man bis zum 7:7 mit dem Gegner auf Augenhöhe war. Anschließend schlichen sich jedoch technische Fehler ein, die den HSV zu schnellen Gegentoren einlud und diesen auf 12:7 davon ziehen ließ. Zusätzlich erschwerte das Umstellen der Marienberger auf eine offensive Deckung der USG das Angriffspiel. Darauf regierte man mit dem Einsatz zweier Spielerinnen am Kreis, was sich gut umsetzen ließ. Damit ging man mit einem 19:12 Halbzeitstand in die Kabine.

Nach der Pause gelang es den Chemnitzerinnen zwar im Angriff immer wieder zu punkten indem man Spielkombinationen erfolgreich abschloss, das große Manko lag dieses Mal jedoch in der Abwehr. So gelang es nicht, rechtzeitig auf die Ballseite zu verschieben und auch die Absprache für die Deckung des gegnerischen Kreisläufers hatte man in früheren Spielen schon deutlich besser gesehen. Zusätzlich erschwerte gegen Spielende das extrem offene Deckungsspiel des HSV der USG den Angriff und verlangte den Spielerinnen eine enorme Laufleistung ab. In der zweiten Halbzeit entschied man sich mit dem Einschließen einer Spielerin in der Mannschaftskabine außerdem dazu, einen Trumpf in der Hinterhand zu behalten. Erst kurz vor Spielende sollte dieser geniale Schachzug, von dem bis zu diesem Zeitpunkt selbst der Trainer noch nichts wusste, dazu führen, dass Hanna Seidel nach einer Blitzeinwechslung ein geniales Tor erzielen konnte. Leider verfehlte die Überraschung ihre Wirkung und irritierte weniger den Gegner als dass sie in den eigenen Reihen für entsetzte Gesichter sorgte.

So trennte man sich mit einem Endstand von 37:27 mit einer Niederlage aus einem torreichen Spiel, welches für die Damen der USG den Abstieg aus der Bezirksliga besiegelte. Man wird in diesem Umstand jedoch vor allem die Chance sehen, sich neu zu strukturieren, weiter zu einem eingespielten Team zusammen zu wachsen und dann neu anzugreifen. Denn dass in der USG eine Menge Potenzial steckt, hat sie mehr als einmal in dieser Saison bewiesen.

USG: Wanke/Fischer – Hildt, Gaiser, Oelze, Komschow (1), Hagedorn, Otto (7), Tschieter (10/8), Pilz (1), Dietel (6), Panter, Seidel (1), Endler (1)

7m: USG: 8/9 HSV: 1/2

Zeitstrafen: USG: 3 HSV: 1

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