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Torhüter gesucht

Die USG ist auf der Suche nach ambitionierten Torhüterinnen und Torhütern! Uns fehlen für die kommende Saison mindestens eine Torhüterin und zwei Torhüter. Nutze deine Chance!

Onkel Harthmuts kleine Welt!

Vorwort:

Wie schon im vergangenen Jahr möchte ich euch in der nun schon mehrere Wochen andauernden, harten Saisonvorbereitungsperiode etwas aufmuntern und die Seiten unserer Homepage etwas mit satirischer (wer dem intellektuell gewachsen ist) Kultur füllen. Die kommenden Zeilen beanspruchen nur sehr wenig das Gebiet unseres geliebten Handballsport, haben mit der Realität absolut nichts zu tun (oder vielleicht doch?), sind frei erfunden und dienen nur dazu, dass Bauchmuskeltraining durch herzhaftes Lachen zu unterstützen. Erwähnen muss ich unbedingt, dass mir die Zeitschrift Eulenspiegel ein sehr guter Wegweiser und äußerst hilfreicher Ratgeber beim Erfinden bzw. Abwandeln der folgenden Textpassagen war. Na dann, viel Spaß. Sollte es euch gefallen müsst ihr einen positiven Kommentar im Chat oder Forum hinterlassen. Sollte eine ablehnende Haltung eingenommen werden, dann behaltet die bitte für euch und steckt euch eure Kritik, na ja................c'est le doctore wird dann schon helfen........

#scge

Liebe Leserin, lieber Leser,

der im Moment heißeste Trend im Journalismus (auf unseren Seiten könnte man auch Sportjournalismus sagen) ist es, Prominente als Gastchefredakteure einzuspannen. Ob Vanity Fair mit Herbert Grönemeyer, Gala mit Heidi Klum oder Bild mit Bob Geldorf alle angesagten Blätter sind dabei. Aber warum nicht die Internetseiten einer bekannten, Chemnitzer Handballmannschaft. Das will ich euch erklären. Nun, am Mangel an Angeboten liegt es jedenfalls nicht: In diesem Moment liegen hier auf meinem Schreibtisch Bewerbungsschreiben von Nelson Mandela, Papst Benedikt, Dolly Buster, Michail Gorbatschow, Pierre Brice, Jürgen Klinsmann, der gesamten deutschen Handballnationalmannschaft, sowie dem Dalai Lama und das ist nur der Posteingang von heute. Womit wir auch schon beim Problem wären. Wenn ich nämlich allen Stars, die bisher angefragt haben, unsere Seiten auch nur für einen Monat überließe, dann könnte ich, wie man als mathematisch begabter Mensch schnell ausrechnen kann, meine Funktion als Chefredakteur erst wieder in 10-23 Jahren ausüben. Das sind mehr Jahre als es Atome im Universum gibt. Das stimmt zwar nicht, hört sich aber immer sehr gut an. Und einfach ein paar Bewerber heraus picken geht auch nicht, denn dann sind die anderen sauer und laden mich nicht mehr auf ihre Sexparties ein.

Es bleibt also alles beim alten, und das ist für die Qualität unseres weltweiten Auftritts sicher das Beste. Schließlich bin ich nicht umsonst gerade erst wieder von der von mir gegründeten Stiftung Freie Sportjournalisten im Netz zum Chefredakteur des Jahres gewählt worden eine bedeutende Ehrung, für die ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken möchte.

Ein weiteres populäres Medienthema ist das Online-Spiel Second life. Angeblich sollen sich in dieser virtuellen Welt mehrere Millionen Menschen aufhalten. Aber so ein Spiel, und noch dazu im weltweiten Netz, hat meine Generation überhaupt nicht nötig. Ich spreche hier von der Generation über 30. Auf der einen Seite schauen wir auf unser Erstes Leben voller Wehmut zurück. Dieses hatte unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Die Zwanziger (neudeutsch: twens) waren eine unglaublich aufregende Zeit, voller aufgewühlter Emotionen. Freude, Wut und Trauer wechselten sich mit rasanter Geschwindigkeit ab, es gab stundenlange bierselige Gespräche, schwäre Kämpfe mit den Studieninhalten, heißen Sex und sogar bestandene Prüfungen. Jetzt mit 30 leben wir unser zweites Leben. Mit einem Job, festem Wohnsitz, einem schicken Auto in der Garage und wir schlucken Granufink prosta. Was haben wir also vom Leben noch zu erwarten? Nichts, also haben wir nur unsere Erinnerungen, falls wir sie nicht schon im grauen Alltag vergessen haben. Und wenn wir wieder einmal zu wehmütig an die Vergangenheit gedacht haben, mal nach dem Training wieder etwas länger zusammen saßen, dann kann es passieren, dass wir in der Nacht von einem belieben Freitag auf den folgenden Samstag mal kurze Zeit wieder im Ersten Leben unterwegs sind. Also, sperrt schon mal eure Töchter vorsorglich ein!

Hin und wieder gibt es Tage, da fühle ich mich nicht so gut. Eine tiefe Melancholie überkommt mich und ich stelle mir existentielle Fragen, auf die ich keine Antworten finde. Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wer hat an der Uhr gedreht? Problematisch wird es regelmäßig dann, wenn ich bei der Frage nach dem Sinn des Handball Spielens angekommen bin und in Gedanken über unsere beiden Mannschaften schwelge, dann gerate ich ernsthaft in Gefahr, depressiv zu werden. Sicher, ich kümmere mich Monat für Monat um den Fitnesszustand unserer Spielgefährten und produziere Woche für Woche praktisch ganz alleine epochale Spielberichte, die mit scharfer Klinge den Vergangenen Spieltag analysieren und manchmal sogar mit brillanter Satire und geschliffenem Witz den Mächtigen einheizt doch für wen das alles? Für eine Horde halbalphabetisierter Hinterwäldler, die sich dann doch nur die Bilder der letzten Turniere oder Weihnachtsfeier angucken und sich in mit Wachsmalstiften geschrieben Leserbriefen mehr nackte Weiber wünschen. Wenn ich daran denke, muss ich immer schnell handeln, bevor der Drang zum Suizid übermächtig wird. Nein, ich nehme keine Tabletten, denn ich habe zum Glück ein natürliches Mittel es ist ein Zauberwort und es heißt Onkel Harthmut. Probiert es ruhig einmal selbst aus: Stellt euch gerade hin, atmet tief durch und sagt mit fester Stimme Onkel Harthmut. Und gleich noch einmal Onkel Harthmut. Merkt ihr schon etwas? Spürt ihr, wie die Glückshormone durch euren Körper fließen? Hört ihr das Adrenalin pumpen? Ergreift euch das Gefühl unsterblich zu sein und die Welt aus den Angeln heben zu können? Falls ja, herzlichen Glückwunsch, es geht euch genau wie mir. Falls nein, lasst euch in Warnemünde oder Ruhla in die Geheimnisse der Onkel Harthmuterei einweihen. Es lohnt sich!

So, jetzt muss ich aber wirklich Schluss machen, denn ich habe gerade dreimal sehr laut Onkel Harthmut gesagt, und jetzt spannt meine Hose.

Mit erregten Grüßen,

Euer #scge!

 

 

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