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Torhüter gesucht

Die USG ist auf der Suche nach ambitionierten Torhüterinnen und Torhütern! Uns fehlen für die kommende Saison mindestens eine Torhüterin und zwei Torhüter. Nutze deine Chance!

Hätten wir.......

.....Andreas über 60 Minuten im Tor gehabt, dann hätten wir mit 0:17 gewonnen! Dies aber nur als kleinen Scherz am Rande um unseren Joelzi ein wenig zu ärgern. Aber Spaß bei Seite.

 

In den letzten Wochen war unsere II. Mannschaft in einer Phase in der sie nicht so richtig wusste in welche Richtung die Saison gehen soll und das gepaart mit ein wenig Unlust und Tatenlosigkeit sowie etwas Frust über das eine oder andere verlorene Spiel, welches wir hätten sicher auch gewinnen können. Dies gipfelte in teilweise miserablen Trainingsbeteiligungen. Zum Glück muss ich nachträglich eingestehen, hat sich die II. am letzten Freitag selbst wachgerüttelt. So kann es nicht weiter gehen.

Um ehrlich zu sein, fuhr ich mit einem mehr als mulmigen Gefühl mit der Mannschaft am vergangenen Samstag (04.01.06) zum Tabellenführer nach Zschopau. Die schlechten Nachrichten häuften sich. Heiko immer noch nicht wieder ganz gesund, Stephans Frau lag sehr krank im Bett, so dass Stephan nicht mal mitfahren konnte. Ganz zu schweigen von den Unstimmigkeiten, die es im Mannschaftssport wohl öfters mal zu geben scheint. Obendrein erwies sich das Wetter auch noch gegen uns, was uns ca. 1h Fahrzeit nach Zschopau einbrachte.

In Zschopau angekommen gab es eigentlich nur noch eins. Konzentration auf das Spiel, zusammenhalten und gemeinsam durch. Der Trainer gab die taktische Marschroute vor und schwor die Truppe explizit noch einmal auf mannschaftliche Geschlossenheit ein, egal was auf dem Platz passieren würde. Und um es gleich vorweg zu nehmen, die Taktik ging zu 100% auf und ausnahmslos alle haben sich daran gehalten und bis zum letzten Quäntchen Energie, was jeder hatte, gekämpft.

Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Die erste Halbzeit war von einem ständigen auf und ab geprägt. Unsere Mannschaft konnte nicht nur mithalten, sondern ging teilweise sogar mit bis zu 2 Toren in Führung. In der Abwehr stand man sicher und im Angriff ließen wir die nötige Ruhe und Übersicht walten um nicht unnötige Kontertore zu bekommen. Rückhalt erhielten unsere Feldspieler von einem glänzend aufgelegten Torwart Joelzi, der so manches sicheres „Ding“ hielt und 3 mal den zschopauer 7m Schützen zum Fehlwurf veranlasste. Somit ging man bei einem Spielstand von 9:9 in Halbzeit. Allein diese Tatsache spricht für die Mannschaft.

Nach dem Seitenwechsel gelang es der Mannschaft aus Zschopau stärker nachzulegen als wir. Als Ergebnis dessen lagen sie mit bis zu 4 Toren vorn. Danach ging noch einmal ein Ruck durch unsere Mannschaft und wir mobilisierten alle Kraftreserven. Die Zschopauer kamen uns dabei mit einigen Nachlässigkeiten in der Abwehr und überhasteten Fehlangriffen entgegen. Dadurch konnten wir in der 55. Minute zum 16:16 ausgleichen. Dieser Kräftezehrenden Aufholjagd mussten wir in den verbleibenden 5 Spielminuten Tribut zollen. Mit Nachdruck in der Abwehr und schnellem Angriffspiel erarbeiteten sich die Gastgeber zum Ende einen 4 Tore Vorsprung und gewannen mit 21:17.

Aufgrund der zahlenmäßigen und damit verbundenen kräftemäßigen Überlegenheit der Zschopauer geht das Ergebnis dieses Spieles in Ordnung. Unsere Mannschaft hat sich, wie gefordert, sehr teuer verkauft und hat den Sieg nicht verschenkt. Es gibt keinen Grund den Kopf hängen zu lassen, denn es gibt ja auch noch ein Rückspiel in eigener Halle.

Ob man nun die Spielweise der zschopauer Mannschaft als extrem hart bezeichnet oder sie schon die Tendenz zur Unfairness aufweist obliegt während des Spieles der subjektiven Einschätzung der beiden Schiedsrichter. Das ist Tatsache und bedarf keiner Diskussion. Und darauf haben wir uns einzustellen. Bei allem Lob für die Mannschaft ist es für mich unverständlich, dass wir in Summe 3 Zeitstrafen wegen Meckerns oder Unbeherrschtheit bekommen. Das schadet NUR uns und hilft dem Gegner eigene Kräfte zu mobilisieren. Menschlich kann ich die 3 angesprochenen Aktionen verstehen und nachvollziehen, aber als Trainer muss ich an dieser Stelle schärfste Kritik üben. Ich hoffe alle Beteiligten lernen aus dieser Situation für die folgenden Spiele.

Am kommenden Samstag (11.02.06) empfängt unsere I. Mannschaft die Zschopauer. Spielbeginn ist 14:00 Uhr. Ich möchte alle auffordern unsere Mannschaft am Spielfeldrand lautstark zu unterstützen. Immerhin geht es in diesem Spiel um den Tabellenplatz 1. und verdient somit das Prädikat Spitzenspiel. Bitte bringt Familie, Freunde und Bekannt mit, damit die „Hütte“ mal wieder richtig voll wird. Im Anschluss an dieses Spiel müssen unsere Frauen im Bezirk ihr Können unter Beweis stellen. Na dann, Sport frei!

 

#scge

 

P.S.: Noch ein Kommentar zu Schiedsrichterleistungen im Allgemeinen. Wie gut oder wie schlecht ein Schiedsrichter ist, liegt nur an ihm selbst. Nehme ich die Hinweise, die es beim Lehrgang gibt an oder nicht, mit welcher Einstellung fahre ich zu einem Spiel und leite ich das Spiel ordentlich oder lasse ich mich von persönlichen Befindlichkeiten lenken. Das wir im Kreis zu meist über mangelhafte Schiedsrichterlesitungen klagen liegt daran, dass die „Pfeiferei“ von den meisten Vereinen als notwendiges Übel angesehen wird und dem wenig bis keine Bedeutung zugewiesen wird. Daran wird sich nichts ändern. Und das sollte für unsere Schiedsrichter Ansporn genug sein „Ihre Sache“ gut zu machen, damit wir wenigstens mit einem guten Gewissen als „Schiris“ vom Platz gehen können. Alles klar? – Und damit Ende aller Diskussion!

 

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