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Erste Männermannschaft feiert unerwarteten Auftaktsieg

Die erste Männermannschaft der USG geht als amtierender Bezirksmeister in die Spielzeit 2018/2019. Bedingt durch viele Abgänge und die Semesterferien waren die Erwartungen vor dem ersten Heimspiel gegen den Vorjahresvierten Rotation Weissenborn dennoch etwas gedämpft. Aufstellungstechnisch musste viel improvisiert werden. Dass dies nicht immer etwas Schlechtes sein muss, wurde im Laufe der Partie klar.

 

Die Zuschauer im Chemnitzer USG-Sportpalast sahen eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der zunächst Abwehrreihen und Torhüter das Spielgeschehen bestimmten. Die Chemnitzer Defensive überzeugte mit kompromissloser Zweikampfführung und viel Laufarbeit. Im Angriff der USG war jedoch phasenweise zu wenige Bewegung vorhanden, auch weil die Eingespieltheit in einigen Konstellationen noch etwas fehlte.

Zudem scheiterte man mehrfach auch aus aussichtsreichen Positionen am in Halbzeit eins sehr gut aufgelegten Weissenborner Schlussmann. Bis zum 7:7 in der 25. Minute gelang es keiner Mannschaft sich mehr als ein Tor abzusetzen und auch die folgende kurze 9:7 Führung für die Gastgeber konterte Weissenborn zum erneuten Ausgleich. Erik Battram stellte mit seinem Tor 30 Sekunden vor Halbzeitende die knappe 10:9 Pausenführung her.

Nach Wiederanpfiff folgte die beste Phase für die USG. Neun Minuten musste der Gast wieder auf ein Tor warten, während die Chemnitzer ihrerseits fünfmal in Folge trafen. Diese Führung konnte die USG nun mit leichten Schwankungen nach oben und unten verteidigen. Die Defensivarbeit erwies sich dabei einmal mehr als Schlüssel zum Erfolg. Der bärenstarke Mittelblock um Erik Battram und Kevin Tautenhahn wurde zur Wand, an welcher die meisten Angriffsversuche der Weissenborner einfach abprallten.

Was dann doch noch durchkam, wurde von einer guten Torhüterleistung auf USG-Seite wettgemacht. Hier ging das Duell in Halbzeit 2 klar an die Gastgeber. Beim 22:18 sieben Minuten vor Spielende schnupperte Weissenborn noch einmal an der Aufholjagd. Doch vor allem Riccardo Gansl, welcher durch seine wuchtigen Aktionen in den letzten 10 Minuten fünf Treffer erzielte, nahm diesen Ambitionen schnell den Wind aus den Segeln.

Schlussendlich gewann man nicht nur unerwartet, sondern auch unerwartet deutlich mit 28:21, wobei auch erwähnt werden muss, dass Weissenborn genau wie die USG pesonell noch nicht aus dem Vollen schöpfen konnte.

Am kommenden Wochenende hofft man mit einer ähnlichen Leistung beim TSV Oelsnitz das nächste Erfolgserlebnis einfahren zu können.

USG: Nowacki, Schulz - Böddicker (4), Flammiger, Krumm (6/5), Gansl (6), Herold, Battram (1), Onken (5), Schmidt (1), Tautenhahn (2), Fischer (3)

MV: Hoemke

 

Siebenmeter: USG: 5/5   SVW: 4/5

Zeitstrafen:    USG: 14 Min + 1 Disqu.    SVW: 10 Min

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