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USG I rumpelt sich auf den Bezirksligathron

Spontane Meisterfeiern sind bekanntlich die besten. Gerechnet hatte man im Lager der USG zwar schon mit einem Sieg gegen den VfB Lengenfeld, dass jedoch gleichzeitig der TSV Fortschritt Mittweida gegen Schneeberg/Aue verlor und somit der letzte Konkurrent um den Meistertitel außer Schlagweite geriet, kam für die Chemnitzer eher überraschend.

Doch zunächst zum Spiel:

 

Beide Mannschaften mussten auf den ein oder anderen wichtigen Akteur verzichten und zunächst legten die Gäste aus dem Vogtland stets ein Tor vor. Nach dem 3:3 konnte die USG jedoch so langsam die Spielkontrolle übernehmen und sich Tor für Tor absetzen. Mit Tempospiel, Einzelaktionen und vielen guten Kleingruppengeschichten mit dem starken Jörn Krebs am Kreis warf die USG bis zur Pause eine komfortable 17:9 Führung heraus.

Im zweiten Durchgang hatte man jedoch dann das Gefühl, dass alle Mannschaftsteile entweder zwei Gänge zurück geschaltet oder vergessen hatten die Handbremse zu lösen. Bis zum 24:17 blieb die Partie beim Status Quo, wobei die USG sich sogar einige haarsträubende Fehler in Angriff und Abwehr erlauben konnte. In den letzten 10 Minute bekam der Gast dann noch einmal Rückenwind und knabberte am Vorsprung der Chemnitzer, bei denen Abwehr und Torhüter speziell im zweiten Durchgang nicht bei 100 Prozent schienen.

Lengenfeld verkürzte bis auf zwei Tore, doch Paul Flammiger machte mit dem 29:26 den Deckel auf eine Partie, in deren zweiter Hälfte man durchaus von "Rumpelhandball" sprechen kann. Es war nicht das erste Spiel, welches man mit einer ausbaufähigen Leistung gewinnen konnte und genau daher ist der Titel wohl auch hochverdient für unser buntes Team, welches in den Topspielen häufig Topleistungen abrief, aber eben kleine Hürden auch im Stolpern noch übersprang.

Mit dem Meistertitel in der Tasche und im Anschluss an eine kurze aber heftige kleine Meisterfeier gab USG-Urgestein Alexander Böddicker seinen Rücktritt aus der ersten Mannschaft bekannt. Lieber Alex, an dieser Stelle: "Danke für Alles und alles Gute.... du geiler Typ!"

Die USG hat noch vier Saisonspiele vor sich von denen gleich zwei Auswärtsfahrten am kommenden Wochenende anstehen. Am Freutag ist man zum Nachholspiel beim TSV Fortschritt Mittweida zu Gast und bereits am nächsten Tag geht es nach Schneeberg zur HSG. Natürlich möchte man sich trotz der sicheren Meisterschaft möglichst lange die Siegesserie der letzten Monate erhalten.

 

USG: Arendt, Nowacki - Benomar (3), Böddicker (3), Fischer (2), Flammiger (3), Krebs (5), Krumm (8/4), Schleifenbaum (2), Schuster (4), Spenke

MV: Leonhardt T+J, Metzner

Siebenmeter:    USG: 4/4      VfB: 1/2

Zeitstrafen:       USG: 6 Min   VfB: 6 Min

 

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