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Keine Chance beim Bezirksmeister

Wie es sich anfühlt eine Partie zu verlieren hatte man im Lager der USG Damen schon fast vergessen. Nach neun ungeschlagenen Spielen in Serie musste man jedoch vergangenem Samstag beim Meisterschaftsanwärter in Zwönitz eine deutliche 32:18 Niederlage hinnehmen.

Dabei konnte die USG in der Anfangsphase durch zwei Treffer von Romy Funke sogar mit 2:1 in Führung gehen, doch recht schnell machten die Hausherrinnen deutlich, dass die USG auf dem Weg zur Meisterschaft kein Stolperstein werden sollte. Das individuell gut geschulte Team deckte einige Schwächen im Chemnitzer Deckungsverbund auf. Hinzu kam, dass man bei zahlreichen Pfostenwürfen nicht vom Glück begünstigt wurde.

 

Dennoch zeichnete sich bereits im ersten Durchgang ein deutlicher Leistungsunterschied ab, sodass es mit einem Rückstand von 10:18 in die Pause ging. Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer zu großen Teilen das gleiche Bild. Den Chemnitzerinnen gelangen immer wieder gute Aktionen im Angriff, wo man mit Bewegung und Kreativität durchaus in der Lage war das ein oder andere AUsrufezeichen zu setzen.

Doch in der Abwehr fand man häufig nicht die richtigen Mittel, um die gegnerischen Spieler mit fairen Mitteln zu stoppen, auch wenn man in der zweiten Hälfte zumindest den ein oder anderen Achtungserfolg erzielte. Der Vorsprung des Tabellenersten wuchs sukzessive an und fiel am Ende trotz der klaren Überlegenheit mit 32:18 aus USG-Sicht etwas zu hoch aus, da man sich bis zum Schluss nicht aufgab und immer wieder gegenseitig unterstützte.

Die Partie sollte man so schnell wie möglich abhaken, da man gegen einen klar besseren Gegner erstmals seit neun Spielen den kürzeren zog. Wir wünschen dem Zwönitzer HSV an dieser Stelle viel Erfolg beim Abenteuer Verbandsliga. Der USG bleiben noch drei Spiele, um sich im Endklassement der Bezirksliga möglichst weit vorne zu platzieren. Am kommenden Wochenende empfängt man mit der SG Lichtenstein Oberlungwitz einen direkten Konkurrenten um die Plätze im vorderen Mittelfeld im USG Sportpalast.

USG: Fischer, Krenkel, Stegemann - Behnisch (10/4), Endler, Funke (2), Grimmer, Mauersberger (2), Panter, Pilz (2), Tschieter (2)

MV: Gräfe, Nowacki

 

Siebenmeter:   HSV: 6/8     USG: 4/4

Zeitstrafen:      HSV: 2 Min  USG: 8 Min

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