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Damen rücken Kräfteverhältnisse zurecht

Die Frauenmannschaft der USG hatte das Hinspiel gegen den TSV Penig noch schmerzlich in Erinnerung. Nach einem Spiel mit katastrophaler Chancenverwertung schenkte man dem Aufsteiger damals die ersten Punkte der Saison und unterlag deutlich mit 14:22. Dies sollte am vergangenem Samstag vor eigenem Publikum anders werden. Beide Teams traten mit lediglich acht Feldspielerinnen an.

 

Genau wie in der Vorwoche beim SV Thalheim starteten die Chemnitzerinnen gut ins Spiel. In der Abwehr konsequent und aufmerksam und im Angriff beweglich ging die USG schnell mit 8:3 in Führung. Vor allem das Spiel der zweiten Welle und das Abräumen nach rechts waren die gefährlichsten Offensivwaffen der USG. Insbesondere Mareike Panter im rechten Rückraum tat sich hier in der Anfangsphase sehr hervor.

Bis zum 12:6 hatten die Chemnitzerinnen die Partie felsenfest im Griff. Leider gehörten die letzten Minuten des ersten Durchganges dann den Gästen. Durch unnötige Unkonzentriertheiten, Fehlpässe und ungeduldig vorgetragenes Angriffsspiel lud man den Gegner zum ein oder anderem Gegenstoß ein, sodass dieser bis zur Halbzeit wieder auf drei Tore heranziehen konnte (13:10).

Diese Schwächephase im Angriff wirkte auch nach dem Seitenwechsel noch nach. Die Chemnitzerinnen verkrampften im Positionsangriff und fanden erst nach etwa fünf Minuten wieder in die Spur zurück. Angeführt von einer bärenstarken Anke Otto übernahm man wieder die Spielkontrolle und zog nun sukzessive davon. In der Abwehr behielt man weiterhin guten Zugriff auf den Gegner.

Zudem hielt Paula Fischer im USG-Tor einen Großteil der Wurfversuche der Gäste. Beim 26:16 hatte man erstmals einen zweistelligen Vorsprung erzielt und auch wenn man kurz vor Schluss noch ein ärgerliches Gegentor zum 26:17 hinnehmen musste, erfüllte das Team die Vorgabe ihrer Übungsleiter, sich den Sieg im direkten Vergleich mit Penig zu sichern.

Unter dem Strich steht ein souveräner 11. Saisonsieg. Nachdem die letzten drei Spiele alle gegen Teams aus der unteren Tabellenregion klar gewonnen wurden, wartet nächstes Wochenende mit dem Tabellenführer Zwönitz eine ganz andere Herausforderung auf die USG. Doch mit dem Schwung der letzten Wochen kann man selbst dieser Aufgabe mit Zuversicht entgegen sehen.

USG: Fischer, Stegemann, Wanke - Dietel (1), Endler (1), Funke (2), Hagedorn (1), Kneer, Otto (12), Panter (4), Pilz (5/1)

MV: Gräfe, Nowacki

 

Siebenmeter: USG: 1/1     TSV: 0/0

Zeitstrafen:   keine

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