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Mit einem halben Dutzend Siegen in die Pasta-Party

Nach zuletzt fünf Siegen hintereinander fuhren die Damen der USG Chemnitz mit der Rolle des Favoriten im Gepäck zum Nachholspiel beim Tabellenschlusslicht HC Annaberg-Buchholz. Dass gerade solche Spiele schwierig sind und die Gastgeberinnen vor allem zu Hause schon dem ein oder anderem Team aus höheren Tabellenregionen das Leben schwer machten, wurde im Vorfeld noch einmal vom Trainerteam angemahnt.

Dennoch dauerte es einige Zeit bis die Chemnitzerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht werden konnte. In den ersten zehn Minuten ging man zwar stets in Führung, musste jedoch immer wieder postwendend den Ausgleich hinnehmen. Die Defensive brauchte eine Weile, um sich auf das Spiel der Gastgeberinnen einzustellen und im Angriff ließ man gute Gelgenheiten oft noch ungenutzt.

 

Nach dem 5:5 gelang es der USG jedoch sukzessive die Spielkontrolle zu übernehmen. Die Abwehr schaffte es nun immer besser den Gegner zu leichten Ballverlusten zu zwingen und auch Torfrau Paula Fischer kam zunehmend besser in die Partie. Bei der 9:6 Führung für die USG nahm die Gästetrainerin ihre erste Auszeit. Auch danach kontrollierte die USG das Geschehen und zog bis zur Halbzeitpause weiter von dannen. Mit einer 14:7 Führung ging es in die Pause.

Der Start in den zweiten Durchgang verlief ebenfalls nach Maß. Die USG kam immer besser ins Spiel und konnte zahlreiche Ballgewinne in Tempogegenstöße, meist über eine unermüdliche Isabell Lohmeier vorgetragen, ummünzen. Erst nach zehn Minuten musste man im zweiten Abschnitt das erste Gegentor aus dem Feld hinnehmen. Das Gästeteam wurde zunehmend von der kompromisslosen und bis zum Schluss aufmerksamen Chemnitzer Abwehr und deren starker, eingewechselter Frederike Krenkel im USG-Gehäuse entnervt.

Im Positonsangriff erspielte man sich viele klare Chancen, scheiterte jedoch hin und wieder an der ebenfalls gut haltenden Alena Parthova im Annaberger Tor. Die Kombinationen initiiert von Lydia Behnisch wurden vor allem von Anke Otto, welche an diesem Tag einen großen Schluck aus der Zielwasserflasche zu sich genommen hatte, eiskalt zum Torerfolg genutzt. Der 11. Treffer der Annabergerinnen zum Stand von 11:21 sollte schon deren letzter sein. Die USG spielte ihren Stiefel jetzt herunter und auch die dritte eingesetzte Torfrau, Martina Wanke, feierte ein erfolgreiches Comeback.

So konnte man gegen Ende des Spiels noch einiges für das eigene Torverhältnis tun und siegte schlussendlich souverän mit 27:11. Im Anschluss an die Begegnung füllten Spieler und Trainerteam bei der alljährlichen Pasta-Party in Burkhardtsdorf den Elektrolythhaushalt erstmal wieder auf.

Es werden in den nächsten Wochen schwierigere Aufgaben auf die USG zukommen, doch man möchte trotzdem versuchen die Serie so lange wie möglich am Leben zu halten. Nächsten Samstag empfängt man den Zwönitzer HSV zum Pokalviertelfinale in eigener Halle, bevor es übernächsten Sonntag beim SV Tanne Thalheim um die nächsten Auswärtszähler geht.

USG: Fischer, Krenkel, Wanke - Ballester, Behnisch (3/3), Dietel (1), Endler, Lohmeier (10), Otto (11), Panter (1), Pilz (1)

MV: Kempf, Gräfe

Siebenmeter: HCAB: 3/5     USG: 3/4

Zeitstrafen:    HCAB: 4 Min  USG: 6 Min

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