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USG Damen bleiben in der Spur

Die Damen der USG Chemnitz bleiben das Team der Stunde. Gegen die Gäste der SG Raschau-Beierfeld revanchierte man sich für die knappe Hinspielniederlage und fuhr den fünften Erfolg hintereinander ein.

Beide Teams traten nicht in personeller Vollbesetzung an. Die USG kompensierte dabei speziell im ersten Durchgang besser das Fehlen von Rackwitz, Panter, Mauersberger und Otto. Mit den Rückkehrern Frede Kneer, Sahra Ballester und Janine Oelze an Bord ging man zunächst mit 2:0 in Führung, wobei sich in den ersten Minuten eine ausgeglichene Partie entspann.

 

Vor allem die Flügelzange Pilz/Tschieter zeigte sich in der Anfangsphase treffsicher und wurde immer wieder in Szene gesetzt. In der Defensive gelang es der USG das gute Tempospiel des Gegners meist zu unterbinden. Im Positionsangriff hatte man einzig und allein mit der wurfgewaltigen Caro Kopp seine Probleme.

Dennoch konnte sich die Heimmannschaft nach dem 5:5 leicht absetzen und beim 10:6 erstmals auf einen größeren Vorsprung davonziehen. Die Gäste kamen nach einem Timeout jedoch wieder bis auf ein Tor heran (11:10). Die erforderliche Chemnitzer Auszeit durch Coach Gräfe brachte wieder neuen Schwung ins Spiel und bis zum Pausentee setzte sich die USG auf 14:11 ab.

Mit einem Rückraumkracher von Frede Kneer zum 15:11 wurde der zweite Durchgang eingeläutet. Der Chemnitzer Vorsprung blieb zunächst konstant bei 3-4 Toren. Mit zunehmender Spielzeit stellten sich jedoch im USG-Angriff einige Probleme mit der unkoventionellen Deckungsarbeit der SG ein, sodass der Vorsprung bedingt durch leichte Ballverluste und überhastete Abschlüsse auf ein Tor zusammenschrumpfte (20:19).

Gerade rechtzeitig gelang es den USG-Mädels jedoch wieder sich zu befreien. Die neu entstndenen Räume wurden jetzt vermehrt für das Spiel über Kreisläuferin Stefanie Endler, welche auch im Deckungszentrum für Sicherheit sorgte, genutzt. Zudem war Isabell Lohmeier immer wieder mit gefährlichen Aktionen im Eins-gegen-Eins erfolgreich, tankte sich bis zum Torerfolg durch oder war nur durch den Griff an Hals oder Wurfarm vom Gegner zu stoppen. Mit drei Toren in Folge gelang es somit sich wieder auf ein vorentscheidendes 23:19 abzusetzen.

Trotz schwindender Kräfte und einiger Unkonzentriertheiten brachte man die Partie somit sicher zum Abschluss und konnte dank einer Parade von Paula Fischer in den Schlussekunden auch den direkten Vergleich am Ende knapp für sich entscheiden. Endstand 25:23. Im Moment läuft es richtig gut für die Chemnitzer Mädels. Die Mischung aus Spaß und Kampf stimmt und jeder trägt seinen Teil zum Mannschaftserfolg bei.

Am kommenden Wochenende will man bei Abstiegskandidat HC Annaberg Buchholz wieder auf diese Tugenden zurückgreifen. Gelingt den Mädels dies, wird die Serie sicherlich anhalten.

USG: Fischer, Stegemann - Ballester, Behnisch (5/2), Dietel (2), Endler (3), Kneer (1), Lohmeier (7/1), Oelze, Tschieter (4), Pilz (3)

MV: Gräfe

Siebenmeter: USG: 3/3     SGRB: 5/6

Zeitstrafen:   USG: 6 Min   SGRB: 8 Min

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