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USG I landet Kantersieg

Die erste Herrenmannschaft der USG Chemnitz hat den perfekten Heimspieltag für die Bezirkshauptstädter abgerundet und einen deutlichen Sieg gegen die Gastmannschaft des SV Sachsen Werdau eingefahren. Dabei konnte das Fehlen von gleich fünf Stammkräften kompensiert werden, wobei Neuzugang Ehab Ben Hussein sein Debüt im USG-Trikot feierte.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und einer 2:0 Führung für unsere Gäste, fanden die Hausherren endlich den richtigen Hebel und schalteten einen Gang höher. Zunächst gestaltete sich das Spiel über die Stationen 2:2, 3:3 und 4:4 ausgeglichen, bis die USG ein Tor nach dem Anderen davonzog. Endlich hatte sich die Abwehr auf die Werfer der Gäste eingestellt und Peter Arendt im Tor erledigte souverän den Rest, so dass den Mannen um die Trainer Leonhardt und Metzner beim Stand von 8:6 ein 7:0-Lauf gelang und man sich letztendlich mit einem deutlichen 19:7 in die Halbzeit verabschiedete.

Obwohl dieses Ergebnis schon wie der sichere Sieg aussah, blieb die Anspannung in der Kabine weiterhin hoch, denn die letzten Spiele haben immer wieder Schwächephasen gezeigt, in der ein ebenso großer Vorsprung gerne noch verspielt wurde. Wann würden sie wohl diesmal kommen, diese verflixten 10 Minuten?

Motiviert ging’s also in Halbzeit zwei, wobei es zwischen den Pfosten einen Wechsel gab und Ehab Ben Husein sein Debüt im USG-Trikot gab. Dieses Debüt wollte man ihm nicht vermiesen, also knüpften die Spieler genau dort an, wo sie aufhörten. Obwohl die Gäste ihre Abwehr umstellten und Spielmacher Krumm in Manndeckung nahmen, konnten sie den weiteren Ausbau der Führung nicht verhindern, da sich nun für unsere Halbspieler Lücken im Abwehrverbund auftaten und sie diese eiskalten nutzten oder auf die gut aufgelegten Kreis- oder Außenspieler ablegten.

Die Gäste aus Werdau fanden an diesem Wochenende weder im Angriff, noch in der Abwehr die richtigen Mittel, um die Hausherren zu stoppen. Da diese ihre verflixten 10 Minuten auch in der Kabine gelassen haben, ging es nun nur noch um die Höhe des Sieges. Über die Stationen 28:10, 33:14 und 39:15 spielte man die Zeit zielstrebig herunter. Leider sollte das 40. Tor nicht mehr fallen, so dass sich beide Teams letztendlich mit 39:18 trennten.

Dass man am Ende so deutlich gegen den Weißenborn-Bezwinger siegen würde, hätte man selbst nicht geglaubt. Es zeigt aber auch, dass der Teamgeist in der Mannschaft stimmt und man mit dieser Willensstärke und Konzentration in der aktuellen Saison noch viel erreichen kann. Den nächsten Schritt gilt es dann in drei Wochen bei den Grün-Weißen in Niederwiesa zu machen. In diesem Sinne: Einer für Alle, Alle für Einen. Alles für die USG!

MV: Metzner & Leonhardt & Leonhardt

USG: Arendt, Husein - Battram (2), Benomar (5), Fischer (2), Flammiger (1), Gomes (6), Krumm (6), Schnell (6), Schuster (11)

7-Meter: USG: 0/1    Werdau: 2/3

Zeitstrafen: USG: 6 Minuten    Werdau: 10 Minuten

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