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USG Damen punkten eeeeeendlich auch in der Fremde

Die Damen der USG haben sich mit einem lang ersehnten Befreiungsschlag in die Weihnachtspause verabschiedet. Beim SV Chemie Zwickau gelang dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung endlich der erste Auswärtssieg der Saison. Dabei musste man aufgrund der bekannten Verletzungs- und Mutterschaftsfälle erneut mit dezimierten Kader antreten. Dank den Rückkehrern Hagedorn und Tschieter sowie einer extra aus Köln angereisten Stefanie Endler konnte man jedoch immerhin mit 11 Spielernamen auf dem Protokoll glänzen.

 

Besonders im Angriff überzeugte die USG vom Start weg und es entwickelte sich eine torreiche Anfangsphase, in welcher sich zunächst kein Team absetzen konnte (5:5). Im weiteren Verlauf des Spiels stellte sich besonders die Chemnitzer Abwehr besser auf die Angriffsversuche der Gastgeberinnen ein und konnte die Aktionen der wirklich gefährlichen Akteure einschränken. Dies führte in Verbindung mit der weiterhin sehr konzentrierten Offensivleistung und guter Chancenverwertung zu einem zwischenzeitlichem 13:7 Vorsprung.

Einige Unkonzentriertheiten und überhastete Aktionen ließen dem Gegner wieder Gelegenheit zur Aufholjagd (14:10), doch nach der fälligen Auszeit konnte die USG noch einmal zwei Tore zur 16:10 Pausenführung nachlegen. Nach dem schnellen 17:10 entwickelte sich im zweiten Durchgang ein wechselhaftes Spiel. Die Chemnitzer Defensive verlor ein ums andere Mal den Zugriff auf den Zwickauer Angriff, doch in den eigenen Offensivbemühungen legte man nach wie vor eine ordentliche Effektivität an den Tag, sodass die Partie bis zum 22:17 recht ausgeglichene Züge hatte.

Ab hier folgte die beste Phase der Universitätssportgemeinschaft. Mit einer Umstellung in Abwehr und Angriff gelang es der USG den vorentscheidenden Zwischenspurt einzulegen. Der Rückraum um Lohmeier, Mauersberger und Otto konnte im Verbund mit den beiden Kreisspielern Endler und Hagedorn immer wieder Chancen kreieren oder war nur durch strafwurfwürdige Fouls zu stoppen. Drei Tore in Folge brachten eine 25:17 Führung ein. In der Folge merkte man dem Team zwar die Müdigkeit, die Blessuren und die nicht allzu großen Wechselmöglichkeiten an, sodass die Chemikerinnen noch einmal etwas aufschließen konnten, allerdings war der größere Wille und Teamspirit an diesem Tag eindeutig auf der Gästeseite, sodass ein doch recht souveräner und nicht unbedingt so erwarteter 27:23 Sieg Anlass zu großem Jubel gab.

Bezeichnend hierfür das vorletzte Tor der Partie durch Mareike Panter, welche angeschlagen und frisch eingewechselt ihren ersten Ballkontakt zum Durchbruch nutzte und genau wie alle anderen USG-Spielerinnen an diesem Tag einfach für ihr Tor dahin ging, wo es weh tat. Es bleibt zu hoffen, dass die Partie auch nach der Spielpause als Initialzündung für erfolgreiche Auswärtspartien in den Köpfen der USG hängen bleibt.

USG: Fischer, Stegemann - Dietel (3/1), Endler, Hagedorn (4), Mauersberger (6/4), Otto (5), Panter (1), Lohmeier (5), Pilz (2), Tschieter (1)

MV: Gräfe, Kempf, Rackwitz, Nowacki

 

Siebenmeter:  SVC: 1/2           USG: 5/6

Zeitstrafen:     SVC: 10 Min      USG: 8 Min

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