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Erste verteidigt Heimserie mit viel Luft nach oben

Die erste Männermannschaft der USG Chemnitz beendet die Hinrunde zu Hause ohne Punktverlust. Gegen Abstiegskandidat HV Oederan gelang nach einer sehr unkonstanten Leistung ein 34:30 Heimerfolg. Dabei weisen die 30 Gegentore gut auf das Kernproblem der Partie hin.

Im Gegensatz zum Großteil der bisherigen Saisonspiele gelang der USG kein guter Start in die Partie. Zu große Passivität im Abwehrverbund und eine schwache Chancenverwertung spielten zunächst dem Gegner in die Karten und führten zu einem 3:7 Rückstand nach neun Minuten.

Coach Florian Metzner war zu einer frühen Auszeit gezwungen, welche jedoch ihre Wirkung vollends entfaltete. Abwehr und Torhüter stellten sich in der Folge wesentlich besser auf die gegnerischen Angriffsaktionen und insbesondere Rückraumwerfer Tom Neubert ein.

Im Angriff wurde die Chancenverwertung schlagartig auf fast 100 Prozent erhöht und vor allem die rechte Angriffsseite um Johannes Fischer und einen bestens aufgelegten Steffen Gräfe traf beinahe nach Belieben. Aus einem 3:7 Rückstand wurde so binnen 20 Minuten eine 19:13 Führung für die USG gleichbedeutend mit dem Pausenstand.

Nach der Pause gelang es der Universitätsgemeinschaft auch gleich mit einem Blitzstart den Vorsprung weiter auszubauen. Ballgewinne aus der Abwehr wurden über die erste Welle zum Torerfolg umgemünzt und nach fünf gespielten Minuten im zweiten Durchgang mussten die Gäste beim Stand von 24:13 bereits von ihrer Auszeit Gebrauch machen. Die Chemnitzer nahmen sich vor, wie gegen Schneeberg vor zwei Wochen den Vorsprung cool und kontinuierlich auszubauen.

Leider gelang dies nicht einmal im Ansatz. Der Vorsprung pegelte sichzunächst bei 8-9 Toren ein. In der Abwehr wurde man zu nachlässig und im Angriff waren die AKtionen meist nur halbherzig. Obwohl auf Chemnitzer Seite bereits früh durchgewechselt wurde, gelang es den Gästen jetzt, das Temo zu diktieren und man ließ sich immer wieder vom gleichen Angriffskonzept der Gegner überrumpeln.

Der HV Oederan kam bis zur Schlussphase auf bis zu vier Tore heran, auch weil die USG in der zweiten Halbzeit viele kopflose Abschlüsse suchte. Beim Stand von 34:30 wurde die Partie beendet.

Fazit: Ein von der 10. bis zur 40. Spielminute starker mannschaftlich geschlossener Handball reichte an diesem Tag für den fünften Heimsieg der Saison und auch solche Spiele muss es geben (und wenn man sie gewinnt umso besser). Allerdings wird im letzten Spiel des Kalenderjahres am kommenden Sonntag beim ZHC Grubenlampe II eine deutlich konzentriertere Leistung nötig sein, um zwei Punkte und somit die Weihnachtsmeisterschaft zu holen.

Ausdrücklich lobend erwähnen wollen wir zum Abschluss die Leistungen des Fraureuther Schiedsrichtergespannes Kleinfeld/Kolath sowohl im vorhergehenden Damenspiel, als auch in dieser Partie. Kommunikativ, humorvoll und mit einer klar erkennbaren Linie leiteten die Beiden auch in heißen Phasen die Spiele souverän und unaufgeregt, so wie man es sich wünscht.

USG: Arendt, Nowacki - Battram (1), Benomar (5), Böddicker, Fischer (4), Gansl (1), Gräfe (7), Krebs, Krumm (6/2), Onken (1), Schuster (9)

MV: Metzner, T. Leonhardt

 

Siebenmeter: HVO 1/4 ;)      USG: 2/3

Zeistrafen:     USG: 4 Min     HVO: 8 Min

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