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Gekämpft bis zum Umfallen - USG Damen holen Punktgewinn auf dem Zahnfleisch

Die Damenmannschaft der USG Chemnitz hat ihre gute Heimbilanz in dieser Saison weiter aufrecht erhalten. Gegen den HC Glauchau Meerane II gab es eine 19:19 Punkteteilung. Die Chemnitzerinnen gingen bereits mit einigen Wehwehchen und Ausfällen in die wichtige Partie gegen einen direkten Konkurrenten und erwischten dennoch den besseren Start.

 

5:2 hieß es nach 10 Minuten. Leider verletzte sich Flügelspielerin Sina Rackwitz gleich in der Anfangsphase ohne Fremdeinwirkung, wurde aber in der Folge sehr gut durch Patricia Dietel vertreten. Die Gäste nutzten im weiteren Verlauf der ersten Hälfte Ballverluste und Fehlwürfe der USG, um mit schnellen Angriffen das Spiel auszugleichen und ab dem 5:5 sahen die Zuschauer ein Spiel, in welchem vor allem Abwehr und Torhüter dominierten. Beim Stand von 9:9 ging es in die Kabine.

In Halbzeit zwei änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf. Beide Teams taten sich schwer im Positionsangriff zu klaren Chancen zu kommen und leider konnte die USG auch nicht alle dieser Möglichkeiten für sich nutzen. Bis zum 12:12 blieb der Status Quo erhalten. Dann brachte eine Chemnitzer Schwächephase die Gegner mit 4 Toren in Führung (13:17) und die USG hatte Probleme mit den Energiereserven.

Doch Handball ist eben auch Einstellungssache und die stimmte unabhängig von taktischen oder technischen Fehlern an diesem Tag durchgängig bei der Universitätssportgemeinschaft. Jana Stegemann läutete mit einem gehaltenen Siebenmeter die Schlussoffensive der USG ein, in welcher vor allem Lohmeier und die auf ungewöhnlicher Position am Kreis agierende Anne Mauersberger immer wieder zum Torerfolg kamen oder nur durch ein siebenmeterwürdiges Foul zu stoppen waren, wobei sich Lydia Behnisch an diesem Tag sehr treffsicher beim Strafwurf zeigte. Die Chemnitzerinnen kamen zum 18:18 Ausgleich und auch ein neuerlicher Rückstand konnte zum 19:19 egalisiert werden.

Bei diesem Spielstand hatten beide Teams noch jeweils einen Angriff, doch die beiden guten Torleute vereitelten die Möglichkeiten des Gegners und so konnte man sich am Ende mit einem leistungsgerechten Unentschieden trennen.

Für die USG war es im Angesicht des Spielverlaufes und der personellen Voraussetzungen sicherlich eher ein gewonnener Punkt und auch wenn es jetzt viele Wunden zu "lecken" gibt, sind es doch genau diese Spiele, welche Handball zu einer der schönsten Nebensachen der Welt machen.

Wir wünschen Sina Rackwitz eine gute und schnelle Genesung und hoffen, dass die USG auch am kommenden Wochenende im letzten Spiel des Jahres gegen den SV Chemie Zwickau noch einmal eine solch beherzte Leistung darbieten kann.

USG: Fischer, Stegemann - Behnisch (7/5), Dietel (3), Endler, Henniger, Jähnichen, Lohmeier (3), Mauersberger (2), Panter (1), Pilz (3), Rackwitz

MV: Gräfe, Nowacki

 

Siebenmeter:    USG: 5/6      HCG: 3/4

Zeitstrafen:       USG: 2 Min   HCG: 2 Min

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