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Aufholjagd der Damen bleibt unbelohnt

Die Damenmannschaft der USG hatte sich nach der Niederlage in der Vorwoche viel für das Spiel gegen den Zwönitzer HSV vorgenommen. Keine leichte Aufgabe, schließlich ist das junge Team aus dem Erzgbebirge einer der heißen Anwärter auf den Ligatitel in dieser Saison.

Zunächst gestaltete sich das Spiel auch ganz wie erwartet zu Gunsten des Favoriten, welcher schnell mit 1:4 in Führung ging. Nach dieser etwas verkorksten Anfangsphase fand die USG jedoch schnell zu ihrem Spiel, holte den Rückstand auf und konnte bis zur Mitte der ersten Hälfte eine 8:7 Führung in einer Partie auf Augenhöhe herausarbeiten. bereits früh zwang man den Gegner dabei zu einer Deckungsumstellung und zeigte sich in der Abwehr sattelfest, was die Positionsangriffe anging.

 

Die letzten 10 Minuten des ersten Durchganges sollten den Chemnitzerinnen jedoch zum Verhängnis werden. Einfache Ballverluste im Angriff, sowie wiederholtes Alupech brachten die Gäste immer wieder in Ballbesitz und die USG vergaß dann zumeist schnell genug in den Rückwärtsgang zu schalten, sodass Zwönitz in dieser Phase ein halbes Dutzend Tore aus dem Gegenstoß gelangen und man sich zur Pause mit 11:17 im Hintertreffen sah, nicht weil man das schlechtere Team, sondern weil man zu langsam im Kopf war.

Doch die Mädels gaben sich nicht auf und gingen mit Wiederanpfiff zur Aufholjagd über. Mit drei Toren in Folge konnte der Rückstand umgehend verkürzt werden. Zwönitz wurde kaum mehr eine klare Chance zum Torwurf gestattet, sodass es die Erzgebirgerinnen über Außen oder aus dem Rückraum versuchen mussten, was nur selten zum Erfolg führte.

Nun war es die USG, welche über den (erweiterten) Gegenstoß zum Erfolg kam und insbesondere die Rückraumachse Otto, Panter, Lohmeier sorgte immer wieder mit spielerischen Lösungen für Gefahr. Beim 21:21 hatte man den Rückstand tatsächlich egalisiert, doch die Gäste hielten dagegen und legten ihrerseits wieder zwei Treffer vor. Diesen Vorsprung konnte man leider nichts mehr entgegen setzen und musste am Ende mit 26:28 die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen.

Die zweite Hälfte gehörte dennoch zum Besten, was man in den vergangenen Jahren von der USG gesehen hat und wenn es gelingt flächendeckend auch mal von Anfang an mit 100 Prozent Einsatz und erhöhter Wachsamkeit im Rückzug zu agieren, kann man auch jedem Gegner in der Liga das Wasser reichen.

Kommenden Samstag wartet eine schwere Auswärtsaufgabe auf die USG-Mädels, welche dann auch endlich einmal auswärts punkten wollen.

 

USG: Fischer - ballester, Behnisch (3/2), Dietel (2), Endler (2), Hagedorn, Kneer, Mauersberger, Lohmeier (4), Otto (5), Panter (2), Pilz (5), Rackwitz (3),

MV: Gräfe, Nowacki

 

Siebenmeter:    USG: 2/3      HSV: 4/5

Zeitstrafen:      USG: 6 Min    HSV: 2 Min

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