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USG Mädels verteidigen Heimserie

Auch im dritten Heimspiel dieser Saison konnten die Damen der USG die Punkte im Chemnitzer Sportpalast behalten. Gegen den ambitioniert gestarteten Aufsteiger aus Thalheim behielt man am Ende mit 22:19 die Oberhand. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Die endlich einmal in Vollbesetzung angetretetenen Chemnitzerinnen hatten zunächst Probleme mit den guten Individualisten im Gästerückraum und nach kurzer Führung sah man sich zur 15. Minute mit 5:7 im Hintertreffen.

 

Die fällige Auszeit wurde wieder einmal gut genutzt, um sich zu orientieren. Die Abwehr um Mauersberger und Otto stand jetzt wesentlich besser und machte es den Thalheimerinnen schwer zum Wurf zu kommen. Gleichzeitig wurde auch Torfrau Paula Fischer immer stärker und begann bereits im ersten Durchgang die ein oder andere Hundertprozentige der Gäste abzuwehren. Offensiv überzeugte vor allem die zweite Welle der USG aus der Anke Otto immer wieder in Szene gesetzt wurde oder Katrin Pilz auf Rechtsaußen freispielen konnte.

Unter diesen Voraussetzungen konnte die USG bis zur Pause eine 14:11 Führung herauswerfen. Leider sollte die zweite Halbzeit nicht ganz so flüssig werden. Zwar gelang es der USG sich sukzessive etwas abzusetzen (20:14), was vor allem an einer sehr starken und geschlossenen Abwehrleistung lag, in die sich jede eingesetzte Spielerin nahtlos einfügte. Im Angriff verlor man jedoch ein bisschen den Rhythmus. Die Gäste hatten sich auf die Auslösehandlungen der Chemnitzerinnen eingestellt und es fehlte häufig die Bewegung und die Geduld bis zur klaren Chance zu spielen.

Aus diesem Grund kam das stark kämpfende Gästeteam noch einmal heran. Eine nervenstarke Patricia Dietel von der Siebenmeterlinie und Paula Fischer im USG-Gehäuse verhinderten jedoch eine ganz enge Schlussphase zu Gunsten der USG und Lydia Behnisch erzielte letztendlich den Treffer zum 22:19 Endresultat.

Gegen einen guten Gegner machte man vor allem in der Defensive ein sehr starkes Spiel, muss sich allerdings vorne häufiger auch dafür belohnen, um solche Spiele vielleicht noch ein wenig ruhiger zu Ende zu bringen. Nichts desto Trotz ist man auf einem guten Weg und sollte am kommenden Samstag endlich beim zweiten Aufsteiger in Penig den ersten Auswärtssieg holen.

USG: Fischer, Stegemann - Ballester, Behnisch (6/1), Dietel (6/4), Endler, Kneer, Mauersberger, Jähnichen, Lohmeier (2), Oelze, Otto (4) Panter, Pilz (4)

MV: Gräfe, Nowacki, Rackwitz, Kempf

Siebenmeter: USG: 5/5    SVT: 1/2

Zeitstrafen: USG: 2 Min    SVT: 4 Min

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