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Erste Mannschaft erkämpft nächsten emotionalen Heimsieg

Die erste Männermannschaft der USG Chemnitz hat ihre Position an der Tabellenspitze erfolgreich verteidigt. In eigener Halle rang man den SV Grün-Weiß Niederwiesa am Samstag mit 28:22 nieder. Dabei waren die Vorzeichen nicht sonderlich gut. Neben dem Fehlen von Jörn Krebs musste man im Angriff auf Johannes Fischer verzichten, welcher angeschlagen zumindest die Abwehr verstärkte.

 

Dennoch legte die USG, wie schon in den letzten Partien einen Superstart in die Partie hin. Die 0:1 Führung der Gäste konterte man schnell und dominierte das Geschehen vor allem in den ersten 15 Minuten. Der Gast fand kein Durchkommen und biss sich an Abwehr und Torhüter die Zähne aus. Nach einer Viertelstunde führte die Heimmannschaft dementsprechend mit 9:3, auch weil man im Angriff immer wieder Abstimmungsschwierigkeiten der Grün Weißen zu Nutzen wusste.

Gegen Mitte der ersten Halbzeit gelang es Niederwiesa jedoch sich ins Spiel zu kämpfen. Die USG war jetzt nicht mehr so zielstrebig in der Offensive und verlor immer wieder die Ordnung in der Deckung, sodass bis zur Halbzeitpause kein Ausbau der Führung erfolgen konnte. Ein gehaltener Siebenmeter von USG-Schlussmann Arendt setzte den Schlusspunkt unter die erste Hälfte (15:10).

Der Start in Halbzeit 2 verlief für die Chemnitzer dann wieder sehr gut. Schnell konnte man ein paar Tore Vorsprung herauswerfen und führte beim 21:12 zwischenzeitlich mit schon mit neun Treffern. Allerdings gaben sich die Gäste nicht auf und versuchten mit einer offensiveren Deckungsvariante noch einmal für eine Wende im Spiel zu sorgen. Die USG schien auch sichtlich beeindruckt davon und kam im Positionsspiel nun kaum noch zu klaren Chancen, sondern leistete sich viele unnötige Ballverluste.

Zum Glück waren Abwehr und Torhüter an diesem Tag das Prunkstück und gestatteten den Gästen nicht mehr, als einige Tore aufzuholen. Beim 23:19 war der niedrigste Torabstand im zweiten Durchgang auf der Anzeigetafel zu lesen. Dank der guten Defensivleistung gelang es USG-Schlussmann Nowacki immer wieder die überragende Flügelrakete Benjamin Schuster mit langen Pässen zu füttern und so für die nötige Entlastung in der Offensive zu sorgen. Manuel Schlegel setzte mit dem 28:22 den Schlusspunkt unter eine umkämpfte und emotinale Heimpartie.

Sowohl das Heim- als auch das tolle Gästepublikum hatten zuvor mit lautstarker Unterstützung ihrer Mannschaften für eine richtig tolle Atmospähäre im USG-Sportpalast gesorgt. Mit dem Ergebnis bleibt man weiterhin Spitzenreiter und zudem zu Hause ungeschlagen. Nächstes Wochenende ist man beim Verbandsligaabsteiger in Plauen zu Gast.

USG: Arendt, Nowacki - Benomar (3), Fischer, Flammiger, Gräfe (5/4), Gomes (3), Krumm, Onken (2), M. Schlegel (2), Schulz, Schuster (13)

MV: Metzner, T. Leonhardt


Siebenmeter: SVN: 4/6    USG: 4/5

Zeitstrafen:    SVN: 4 Min USG: keine

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