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Damen unterliegen unglücklich

Nach der zweiwöchigen Spielpause mussten sich die Damen der USG Chemnitz zum zweiten Mal in Folge auswärts mit dem knappesten aller Ergebnisse geschlagen geben. Beim Absteiger SG Raschau Beierfeld unterlag man nach 60 Minuten ausgeglichenem Spiel am Ende mit 23:24. Die Chemnitzerinnen konnten dabei einmal mehr personell nich aus dem Vollen schöpfen, spielten jedoch von Anfang mit dem vollbesetzten Verbandsligaabsteiger auf Augenhöhe.

Zunächst führte die USG mit 3:1 und konnte im ersten Durchgang fast durchweg im Angriff überzeugen. Der Ball lief gut und man war von allen Positionen in der Lage zum Torerfolg zu kommen. In der Abwehr hatte man schon mehr Probleme mit den schnellen und wuchtigen Spielerinnen des Gastgebers, sodass Raschau zwischenzeitlich in Führung gehen konnte (5:7).

Die fällige Auszeit nutzte das Team jedoch gut, um neuen Mut und neue Energie zu schöpfen. Lydia Behnisch setzte ihre Nebenleute mehrfach gut in Szene und war selbst mit sehenswerten Treffern erfolgreich. Auch Paula Fischer im USG-Tor trug dazu bei, die gegnerische Trefferquote stark abzusenken. Resultat zur Halbzeitpause war eine 14:13 Führung für die Chemnitzer Gäste.

Der zweite Durchgang sollte dann nichts für schwache Nerven werden. Die Zuschauer sahen eine durchweg ausgeglichene Partie, in welcher sich mal die Gäste mit 1-2 Toren absetzen konnten und mal der Gastgeber mit gleicher Toranzahl die Nase vorne hatte. Bei der USG war jedoch ein deutlicher Bruch im Angriffsspiel erkennbar. Mit einer Deckungsumstellung des Gegners kam man überhaupt nicht zu Fach und leistete sich im zweiten Abschnitt wesentlich mehr Offensivfehler.

Die eigene Abwehr stand im Positionsangriff gut, doch kam der Gegner über die zweite Welle, hatte man Probleme mit der Zuteilung und auch die Kräfte ließen merklich nach im USG-Lager. Insbesondere Isabell Lohmeier hielt ihr Team mit einigen sehenswerten Treffern im zweiten Durchgang im Spiel und so manches Tor wurde auch einfach von den Chemnitzer Damen "hineingekämpft". So konnte man aus einem 21:23 Rückstand kurz vor Schluss doch noch den Ausgleich erzielen. Leider bekam man in der umkämpften zweiten Hälfte nicht einen von mehreren klaren Strafwürfen zugesprochen, aber mit solchen Situationen muss man leider auswärts rechnen.

Den neuerlichen Führungstreffer der Gastgeber konnte man trotz zweimaliger Gelgenheit nicht mehr ausgleichen und stand am Ende leider wie schon gegen Fraureuth ohne Punkt da.

Für die USG-Mädels gilt es am kommenden Wochenende wieder mit dem gleichen Kampfgeist, etwas mehr Cleverness und vielleicht der ein oder anderen zusätzlichen personellen Option die weisse Weste im heimischen "Sportpalast" zu wahren und nicht den Anschluss an die Mittelfeldplätze zu verlieren.

USG: Fischer, Stegemann - Behnisch (5), Dietel (1), Endler (2), Mauersberger (1), Lohmeier (6), Oelze, Panter (1), Pilz (5), Rackwitz (2)

MV: Nowacki

Siebenmeter:    SGRB: 4/4      USG: keine erhalten

Zeitstrafen:       SGRB: 4 Min   USG: 2 Min

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