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Offensiv überzeugt

Nach zwei vermeidbaren Niederlagen war die Damenmannschaft der USG Chemnitz am vergangenem Samstag vor heimischem Publikum unter Zugzwang. Gegen den HC Annaberg Buchholz sollte der zweite Saisonsieg eingefahren werden und das Trainerteam baute vor dem Spiel Druck auf die Chemnitzer Mannschaft auf. Nachdem man am vergangenem Wochenende gegen Fraureuth insbesondere in der Chancenverwertung große Defizite aufwies war die Maßgabe vor dem Spiel die 30-Tore-Marke zu knacken.

Nach etwas verhaltenem Beginn nahm die USG schnell Fahrt auf und setzte sich, angetrieben vom trommelwirbelnden Heimpublikum, bis zur Mitte der ersten Halbzeit auf eine 10:4 Führung ab. Ausschlaggebend dafür war eine sehr konzentrierte und aggressive Abwehr, welche meist die Zweikämpfe mit den Gästespielerinnen für sich entscheiden konnte. Im Angriff zeigte man einmal mehr hohe Variabilität, war von allen Positionen torgefährlich (s. Torverteilung) und kam mit einer Mischung aus Einzelaktionen und schönen Kombinationen zu vielen guten Gelegenheiten.

Allerdings wurden diese zumindest im ersten Abschnitt nicht immer genutzt. Die erfahrene Annaberger Torfrau wurde das ein oder andere Mal angeworfen, sodass man bis zur Pause nicht weiter davonziehen konnte (15:9).

Nach der Pause legte die USG zunächst umgehend nach und baute den Vorsprung auf 22:11 aus. Mehr und mehr kam man jetzt auch ins Tempospiel und nutzte die Schnelligkeitsvorteile zu seinen Gunsten. Insbesondere Isabell Lohmeier zeichnete sich im Umschaltverhalten aus und wurde von ihren Mitspielerinnen immer wieder nach Ballgewinnen aus der Abwehr bedient.

Am Kreis wurde zudem jetzt häufig Madeleine Exner stark von ihrer Rückraumachse in Szene gesetzt und schloss erfolgreich ab. Eine Viertelstunde vor Schluss kam jedoch ein kleiner Bruch ins Chemnitzer Spiel. Im Angesicht der klaren Führung war insbesondere das Abwehrverhalten jetzt nicht mehr ganz so konsequent und die Gäste wurden zur Ergebniskosmetik eingeladen. Auch im Angriff erlaubte man sich die ein oder andere Unachtsamkeit, sodass Annaberg auf 8 Tore verkürzen konnte.

Dennoch war insbesondere die Offensivleistung an diesem Tag absolut überzeugend und man lief nie Gefahr die Partie vollends aus der Hand zu geben. Mit der Schlusssirene sorgte Stefanie Endler für den deutlichen 34:25 Endstand, mit welchem man die Vorgaben des Trainerteams am Ende mehr als erfüllte.

Mit dem überzeugenden Pflichtsieg und 4:4 Punkten auf dem Tabellenkonto geht man nun in eine kleine zweiwöchige Pause und möchte versuchen im Anschluss an diese an die positiven Eindrücke aus dem Spiel anzuknüpfen.

USG: Fischer - Ballester, Behnisch (4/2), Endler (2), Exner (4), Kneer (5), Lohmeier (7), Mauersberger (3/2), Otto (4), Panter (1), Pilz (4)

MV: Gräfe, Nowacki

 

Siebenmeter: USG: 4/6    HCAB: 1/2

Zeitstrafen:    USG: 6 Min  HCAB: 2 Min

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